Alternative zur Bebauung Gleueler Wiese

Der Freundes- und Förderkreis zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels hat eine zukunftsweisende Alternative zur Bebauung der Gleueler Wiese entwickelt. Den Landschaftspark Beller Bogen!

Der Vorschlag wäre ein Win-Win für Natur- und Sportfreunde. Ein echter Kompromiss!

Mit einem Sportzentrum des 1. FC Kölns im Landschaftspark „Beller Bogen“ ergibt sich das „FC-Dreieck“ mit den 3 Standorten im Kölner Grünsystem:
– RheinEnergieSportpark Geißbockheim
– RheinEnergieStadion Müngersdorf
– RheinEnergieSportpark im Landschaftspark „Beller Bogen“

Alle drei Standorte sind mit einem Radwegesystem verbunden und an die Stadt und das Umland angebunden. Die Gleueler Straße verbindet das Geißbockheim mit dem Standort „Beller Bogen“ auf kurzem Wege. (Blatt 4). Der ÖPNV bindet den Sport- und Gewerbepark mit der Straßenbahn Linie 7 und dem verlängerten Bus 146 bestens an.

 

 

Bebauung der Gleueler Wiese geht in den Rat

Anders als üblich, stehen  den Ratsmitgliedern nur 14 Tage zur Sichtung der Planungsunterlagen zur Verfügung. Viele Verantwortliche erwarten, dass die Bebauung ohne weiteren Widerstand durchgewunken wird. Bericht von Frontal21.

Oberbürgermeisterin Reker spricht sich allerdings für die Alternative einer Teilverlagerung des FC-Betriebs aus und lässt sich wie folgt zitieren:
„Die über 7.000 Anregungen und Bedenken sind die höchste Bürgerbeteiligung in der Geschichte der Stadt Köln und spiegeln das breite Interesse für dieses große Vorhaben wider. Nur die Alternative sichert eine Weiterentwicklung am Standort des Geißbockheims für den FC Köln und gleichzeitig auch den Schutz der Gleueler Wiese als öffentliches Erholungsgebiet. Außerdem ermöglicht diese Alternative voraussichtlich eine schnellere Verwirklichung und gleichzeitig eine langfristige Entwicklungsperspektive für den 1. FC Köln.“
Quelle:

Termine

25.  Mai Sondersitzung Bezirksvertretung Lindenthal mit dem Baudezernenten Herrn Greiteman

8.  Juni Bezirksversammlung Lindenthal

18. Juni Stadtentwicklungsausschuss Rat der Stadt Köln

 Dokumente zum Vorhaben

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=94785&voselect=22673

Bewertung der Stellungnahmen (700 Seiten)

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=768165&type=do&

Begründung nach dem Baugesetzbuch (84 Seiten)

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=769352&type=do&

Public Money, Public Code

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Erneuter-Kurswechsel-Muenchen-will-moeglichst-breit-auf-Open-Source-setzen-4716098.html

Open Source Produkte werden gerne überall genutzt. Öffentliche Institutionen könnten sich aber noch viel stärker an der Entwicklung von quelloffenen und frei verwendbaren Softwareprodukten beteiligen und damit zum allgemeinen Wohl beitragen.  Der rot-grüne Koalitionsvertrag von München weist interessante Punkte zu diesem Thema  auf.

Leaving Amazon

https://www.tbray.org/ongoing/When/202x/2020/04/29/Leaving-Amazon

Amazon is exceptionally well-managed and has demonstrated great skill at spotting opportunities and building repeatable processes for exploiting them. It has a corresponding lack of vision about the human costs of the relentless growth and accumulation of wealth and power. If we don’t like certain things Amazon is doing, we need to put legal guardrails in place to stop those things. We don’t need to invent anything new; a combination of antitrust and living-wage and worker-empowerment legislation, rigorously enforced, offers a clear path forward.

Don’t say it can’t be done, because France is doing it.

Impact of non-pharmaceutical interventions (NPIs) to reduce COVID-19 mortality and healthcare demand

Nicht-Pharmazeutische Strategien zur Bekämpfung von Corona.

https://www.imperial.ac.uk/media/imperial-college/medicine/sph/ide/gida-fellowships/Imperial-College-COVID19-NPI-modelling-16-03-2020.pdf

“Die Aussichten sind verzweifelnd. “, sagt Christian Drosten, und folgert, dass wir schneller einen Impfstoff entwickeln müssen als sonst. Zur Not unter Umgehung der Regularien.

“Adding household quarantine to case isolation and social distancing is the next best option, although we predict that there is a risk that surge capacity may be exceeded under this policy option(Figure 3 and Table 4). Combining all four interventions (social distancing of the entire population, case isolation, household quarantine and school and university closure)is predicted to have the largest impact, short of a complete lockdown which additionally prevents people going to work.”

Abbildung 3 zeigt, was passiert, wenn man die  Maßnahmen  nach fünf Monaten (blau hinterlegter Bereich) lockert. Soll heißen, um die rote Linie (Krankenhauskapazitäten) nicht zu überschreiten, müssen die kombinierten Maßnahmen bestehen bleiben bis mit Hilfe von Medikamenten eine Abflachung der Kurve erreicht werden kann.

Re: FAZ lesen macht optimistisch…

… eben erhielt ich folgende Rückmeldung zum letzten Post (paraphrasiert)

“Mich hatte es letzte Woche auch kräftig erwischt. Ich hätte nicht vermutet Corvid19 gehabt zu haben, nach dem Artikel bin ich mir nicht mehr so sicher: Der ganze Verlauf war äußerst merkwürdig (38.7 Fieber, nächster Tag nix, dann wieder Fieber, dann wieder “gesund”, nächster Tag Fieber. An einem Tag bin ich aufgewacht und habe gedacht, meine Lunge zerreißt – einmal Schleim und recht viel Blut (20%?) gespuckt, 6 Stunden später wieder alles gut ….) Soweit, so merkwürdig. Was ich aber echt komisch fand und bis eben mit der Viruserkrankung nicht recht in Verbindung gebracht habe: Geschmacksverlust. 4 Tage habe ich so gut wie nichts geschmeckt und auch nichts gerochen und machte mir schon Sorgen darob. Starkes Parfum direkt in die Nase roch immerhin ein bisschen.”

Die Hoffnung: Die Dunkelziffer und die Durchseuchung sind möglicherweise schon weiter fortgeschritten als bisher angenommen. Wenn die Erkrankten eine längere Immunität entwickeln, könnten die nächsten Wellen deutlich glimpflicher verlaufen. Das Problem: dies macht es für Risikogruppen derzeit nicht weniger riskant an belebte Orte zu gehen. Durchhalten!!!

EU – A new Circular Economy Action Plan

Geräte sollen zukünftig so gebaut werden, dass man sie reparieren kann.

“There is only one planet Earth, yet by 2050, the world will be consuming as if there were three 1 . Global consumption of materials such as biomass, fossil fuels, metals and minerals is expected to double in the next forty years 2 , while annual waste generation is projected to increase by 70% by 2050 3 .

Empowering consumers and providing them with cost-saving opportunities is a key building block of the sustainable product policy framework. To enhance the participation of consumers in the circular economy, the Commission will propose a revision of EU consumer law to ensure that consumers receive trustworthy and relevant information on products at the point of sale, including on their lifespan and on the availability of repair services, spare parts and repair manuals. The Commission will also consider further strengthening consumer protection against green washing and premature obsolescence, setting minimum requirements for sustainability labels/logos and for information tools.”

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?qid=1583933814386&uri=COM:2020:98:FIN

Uno-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer über Assange

Uno-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer über Assange:

Stellen Sie sich einen dunklen Raum vor. Plötzlich richtet einer das Licht auf den Elefanten im Raum, auf Kriegs­verbrecher, auf Korruption. Assange ist der Mann mit dem Schein­werfer. Die Regierungen sind einen Moment lang schockiert. Dann drehen sie mit den Vergewaltigungs­vorwürfen den Lichtkegel um. Ein Klassiker in der Manipulation der öffentlichen Meinung. Der Elefant steht wieder im Dunkeln, hinter dem Spotlight. Stattdessen steht jetzt Assange im Fokus, und wir sprechen darüber, ob er in der Botschaft Rollbrett fährt, ob er seine Katze richtig füttert. Wir wissen plötzlich alle, dass er ein Vergewaltiger ist, ein Hacker, Spion und Narzisst. Und die von ihm enthüllten Missstände und Kriegs­verbrechen verblassen im Dunkeln. So ist es auch mir ergangen. Trotz meiner Berufs­erfahrung, die mich zur Vorsicht mahnen sollte.

https://www.republik.ch/2020/01/31/nils-melzer-spricht-ueber-wikileaks-gruender-julian-assange