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  • Meine Kinder können schon länger frei schwimmen.

    Bedingt durch Corona und Ausfälle beim Schulschwimmen haben sie aber nie das Bronze-Abzeichen gemacht.

    Da dachte ich, es ist höchste Zeit, wir holen das in den Osterferien mal nach. Also haben wir noch einmal geübt. Und sind dann zum Bademeister gegangen.

    1. Versuch im Schwimmbad

    „Guten Tag, meine Kinder würden gerne das Bronzeabzeichen machen.“
    „In den Ferien ist das nicht möglich.“
    „hm“
    „Am besten Sie machen einen Termin“

    2. Versuch am Telefon

    „Guten Tag, meine Kinder möchten gerne Bronzeabzeichen machen. Mir wurde geraten eine Termin zu machen.“
    „Also, heute geht das schon mal mit Sicherheit nicht. Wie es nächste Woche aussieht, weiß icht nicht. Vormittags ist immer wenig los.“
    „Da haben die Kinder Schule….“
    „Rufen Sie am besten nochmal an.“

    3. Versuch am Telefon

    „Guten Tag, …. “ – Text war schon gut eingeübt
    „Freitagsnachmittags ist es hier immer sehr voll, ich kann nichts versprechen. Samstags früh ist es immer sehr leer“

     

    Ich hoffe, dass wir dann spätestens morgen das Abzeichen machen können. Evtl. telefoniere ich noch weitere Bäder von ‚KölnBäder GmbH‘, unserem lokalen Schwimmbadbetreiber, ab. Über die Erfahrungen mit dem Seepferdchen habe ich ja hier schon berichtet: Das rätselhafte Aussterben der Seepferdchen

    Ein Schwimmbadbesuch kostet uns zu dritt in Köln übrigens ca. 25 Eur. 15 Eur fürs Schwimmen. 10 Eur für die Anreise mit dem Nahverkehr. Meine Tochter hat ein Ticket, sonst wäre es noch einmal 3,60 teurer.

    Warum können nur so wenige Kinder schwimmen? Man liest und hört ja immer wieder von diesem Problem. Nun, ich denke, die Ursachen sind vielfältig.

     

    Zusatz: Nach einigen weiteren Anläufen haben wir uns dann Sonntags um 8.45h vor der Schwimmbadtür eingefunden und konnten in den Morgenstunden unter den fachkundigen Augen der Badmeisterin die benötigten Zertifikate erwerben.

  • „Der 7. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat heute über zwei Normenkontrollanträge einer Bürgerinitiative und des Landesverbands NRW des Naturschutzbunds Nabu mündlich verhandelt, die sich gegen den Bebauungsplan der Stadt Köln für die Erweiterung des „RheinEnergieSportparks“ in Köln-Sülz richten. Er hat entschieden, dass der Plan unwirksam ist, weil er an einem Abwägungsmangel leidet; der Senat hat zugleich darauf hingewiesen, dass dieser Mangel in einem ergänzenden Planungsverfahren geheilt werden kann und weitere Mängel nicht ersichtlich sind.“

    https://www.justiz.nrw/JM/Presse/presse_weitere/PresseOVG/24_11_2022_/index.php

    Weitere Einordnungen finden sich u.a. hier: https://unsergruenguertel.de/2022/11/24/ausbauplaene/

  • https://www.dipf.de/de

    https://twitter.com/dipf_aktuell/status/1578424557601402886?s=20&t=9VaPHMsFJ6eUObbxg_tUug

  • But for blog readers, the process is inverted: bloggers publish (everything that seems significant to them) and then readers select (which of those publications are worthy of their interests). There are advantages and disadvantages to both select-then-publish and publish-then-select, and while the latter may require more of the unrewarding work of deciding to ignore uninteresting writing, it also has more of the rewarding delight of discovering something that’s both totally unexpected and utterly wonderful.

    https://doctorow.medium.com/the-memex-method-238c71f2fb46

  • Hier der Artikel in FAZ:

    https://zeitung.faz.net/faz/medien/2022-01-18/d93b7f85c1c131a3973725bccbd83bbb/?GEPC=s5

    Was an dem Artikel auffällt. Durch Begrifflichkeiten wie „Kollektivismus“, „Vulgarisierung des Gemeinwohlgedankens“, „libertärer Staatsverachtung und Kollektivismus-Idealen“ soll einerseits ein Diskurswelle erzeugt werden (was gut wäre), andererseits wird aber eine argumentative Tiefe suggeriert, die der Artikel schuldig bleibt (was schade ist). Ein Fehler wäre es, auf die begrifflichen Konstrukte aufzuspringen. Denn zur Führung der notwendigen Debatte liefern diese keinen Beitrag.

    Sehr angenehm liest sich dementsprechend die Diskussion einiger Kernthesen des Artikels auf Twitter durch Leonhard Dobusch:

    https://twitter.com/leonidobusch/status/1483409545473015810

    „Fazit: öffentlich-rechtliche Inhalte Wikipedia-kompatibel zu lizenzieren steigert deren Reichweite & ist, angemessene Vergütung vorausgesetzt, eine Win-Win-Win-Situation für Kreative, Öffentlich-Rechtliche & Allgemeinheit. Zeit, das endlich auf breiter Front zu ermöglichen. 12/13“

    Als Ergänzung hier noch die (durchaus kontroverse) Diskussion auf Wikipedia selbst zu dem Artikel:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Kurier#Antwort_von_Wiki_Loves_Broadcast_zu_FAZ-Artikel_vom_18.01.2022

    und hier

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Wiki_Loves_Broadcast/Statement_zum_FAZ-Beitrag_vom_18.01.2022

    In den letzten beiden verlinkten Seiten wird für mich die Situation der Urheber (Dokumentarfilmer) noch mal etwas deutlicher. Hier scheint es (zumindest früher) einmal Verträge gegeben zu haben, die z.B. bei Wiederausstrahlung auch eine erneute Vergütung zur Folge hatten. Auch wird nochmal auf die unterschiedlichen CC-Lizenzen eingegangen und die Frage berührt, warum eigentlich eine kommerzielle Verwertung von Wikipedia-Artikeln erlaubt ist, und ob sie es sein sollte.

  • https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Koalitionsvertrag/Koalitionsvertrag_2021-2025.pdf

    „Für öffentliche IT-Projekte schreiben wir offene Standards fest. Entwicklungsaufträge werden in der Regel
    als Open Source beauftragt, die entsprechende Software wird grundsätzlich öffentlich gemacht.“

  • Am Wochenende kam es im Zollstockbad zu sehr seltsamen Szenen. Mehrere Eltern, die mit ihren Kindern Schwimmen üben wollten, wurden aus dem Becken geholt. Begründung: „Ohne Seepferdchen dürfen die Kinder nicht ins Tiefe“.

    Seepferdchen, wir erinnern uns:  25m freies Schwimmen! Wie haben wir das damals gelernt? Klar, die Grundtechnik erlernt man zunächst im Nichtschwimmerbecken. Irgendwann wird der Nichtschwimmerbereich dann zu klein und man geht mit Begleitung einer Aufsichtsperson ins Tiefe und schwimmt am Rand entlang. Hierbei gewinnt man zunehmend Selbstvertrauen und irgendwann kommt der Tag, an dem man an der Bademeisterkabine klopft und sich das ersehnte Abzeichen durch eine erfolgreich absolvierte Prüfung verdient.

    Die Vorstellungen der KölnBäder GmbH spielen sich in einem gänzlich anderen Erfahrungraum ab. In Abschnitt 2.5 der Hausordnung heißt es:

    „Nichtschwimmer dürfen nur die für sie ausgewiesenen Wasserflächen /
    Schwimmbecken benutzen. „

    Nach Erläuterung durch den diensthabenden Bademeister heißt dies, dass ein Kind ohne Abzeichen das Schwimmerbecken schlicht nicht zu betreten hat. Nicht mit Begleitperson. Nicht um die 25m Freischwimmen zu lernen. Gar nicht! Dass es sich hierbei nicht um eine Einzelmeinung des Bademeisters handelt, sondern tatsächlich der Hauspolitik der KölnBäder entspricht, wurde mir durch die Pressesprecherin (sic!) bestätigt.

    Wer im letzten Jahr einmal Nachrichten gesehen, gelesen oder gehört hat, kam kaum daran vorbei. Gemeint sind Nachrichten wie diese: „Wurden 2019 noch 48.243 Seepferdchen vergeben, waren es im vergangenen Jahr gerade mal 14.566. “

    In dieser Situation hat die KölnBäder GmbH nichts besseres zu tun, als Eltern, die mit ihren Kindern das Schwimmen üben wollen aus dem Becken zu scheuchen.

    Ich schließe mit  ein paar Zitaten aus dem Vier-Jahreszeiten-Becken (das Becken wurde vom Bademeister zum Üben empfohlen – und ja, es ist das Becken mit Wasserfall , Strudel und Massagebank ):

    „Ich finde es schade, dass wir nun auf andere Bäder ausweichen müssen, die wir dann auch nicht mehr mit dem Fahrrad erreichen können. Bisher kostet uns ein Schwimmbadbesuch 8-10Eur. Demnächst kommen dann die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr hinzu.“

    „Das Absurde ist: Ich bin selbst Schwimmlehrerin und Rettungsschwimmerin und darf meiner eigenen Tochter nicht das Schwimmen beibringen.“

    „Meine Tochter hat hier noch ganz normal von mir Schwimmen gelernt.  Vor ein paar Jahren ging das noch.“

    „Vielleicht wollen die ihre Schwimmkurse besser verkaufen. Aber das macht andererseits wenig Sinn, da die immer schon nach Minuten ausgebucht sind.“

    „Es ist rätselhaft!“

  • https://fluglaerm-koeln-bonn.de/politikbrief-des-flughafens/

    In Zollstock ist es übrigens die letzten Nächte überraschend ruhig. Das fällt positiv auf! Liegt es am Wind (Zollstock wird nur bei Westwind von startenden Maschinen überflogen), oder wird gerade insgesamt weniger geflogen?

  • https://www.theverge.com/2021/10/14/22726111/robot-dogs-with-guns-sword-international-ghost-robotics

    Quadrupedal robots are one of the most interesting developments in robotics in recent years. They’re small, nimble, and able to traverse environments that frustrate wheeled machines. So, of course, it was only a matter of time until someone put a gun on one.

    https://sworddefense.com/spur/

  • Am Freitag 15.10 demonstrieren 7000 Menschen in Berlin gegen die Räumung.

    Auf dem Youtube-Channel von Bild.tv fordern Menschen in den Kommentaren, „Einfach mit dem Panzer durchfahren“, etc.

    Doch was war das Köpi eigentlich?

    Diese Sendung auf Arte widmet sich dieser Frage:

    https://www.youtube.com/watch?v=qZQJLkIHOGE


    https://taz.de/Koepi-Wagenplatz-vor-Raeumung/!5804468/

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/10/berlin-kreuzberg-koepi-raeumung-demonstration-hohenstaufenplatz-ausschreitungen.html