aphorism

  • … und fordert Regulierung der Branche. Der Ruf nach Regulierung klingt da wie Neu-Sprech. Man würde sich gerne Börsenkapital besorgen, aber nicht nach den aktuellen Regeln…..

    Über die Gründe zum verschobenen Börsengang schweigt sich der Konzern aus. Zu vermuten ist folgendes:

    • KI liefert nicht die versprochenen Ergebnisse
    • Die Konkurrenz aus China ist günstiger
    • Bisher lässt sich kein Geld mit KI verdienen
    • Unternehmen, die wegen KI ihre Personalpolitik angepasst haben, sind nun ins Hintertreffen geraten und müssen z.T. alte Mitarbeiter:innen teuer zurückholen.

    Im Radio spricht die Sprecherin Anthropic wie Ansloppig. 🙂 – Jaaa – ganz falsch ist das nicht.

  • Neulich im Bus:

    – Die gegenderte Form von Nazi ist ….?

    – … Nazif***e?

  • Arzt:

    – Ich muss ihnen leider mitteilen, dass sie schwer krank sind und nur noch kurze Zeit zu leben haben.

    Darauf her W.:

    – Ach, da bin ich aber sehr erleichtert.

  • Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
    In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
    Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
    Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.

    Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
    An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
    Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
    Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

    (Jakob van Hoddis, 1911)

    In English (translated by Natias Neutert)

    World’s End

    From burgher’s pointy head the hat flies.
    In all quarters resounds hullabaloo.
    Roof tilers plummet down and break in two.
    Along the coasts— one reads — the floodings rise.

    The storm is here, wuthering seas are hopping
    Ashore to crush dams as if they were midges.
    Most people have a cold that is not stopping.
    The railway waggons tumble down from bridges.

  • Neulich sagte einer bitter: Diese Arbeit habe ich nur für die Schublade gemacht. Ich aber dachte mir, schau an, der Kerl hat eine Schublade mit Ideen. Was wohl passiert wenn eine Gelegenheit sich ihm bietet?

  • … ist die Fähigkeit, Teile der Realität systematisch auszublenden.

  • It is art!

  • Let it read all your ebooks, so you don’t have to.

    Then let it write excerpts.

    It’s good to know someone did all the hard work, isn’t it.

     

  • Das Lesen von Überschriften in den Online-Auftritten deutscher Zeitungen ist: deprimierend, langweilig und irreführend – Zeitverschwendung.

    Besser wäre, z.B.:

    – Einen Wikipediaartikel lesen (z.B. Artikel des Tages)

    – Ein Buch lesen (z.B. ein Sachbuch von der Spiegelbestsellerliste)

    – Die Fußnoten eines gelesenen Buches lesen

    – Die Literaturhinweise eines bereits gelesenen Sachbuches lesen

    oder eben…

    – Eine richtige Zeitung lesen. Eine auf Papier gedruckte Zeitung ist im Vergleich zu den gängigen Onlinevarianten, ein geniales Medium. Einfach mal ausprobieren und die Vorteile selbst erfahren:

    – Fairer. Weniger Werbung. Dafür hat man auch etwas bezahlt.

    – Unaufgeregter. Weniger grelle Überschriften. Es müssen keine Klicks generiert werden.

    – Ausgesuchter. Umfangreiche, gut recherchierte Artikel sind viel sichtbarer aufgrund ihres Platzanspruches. Man liest eher Dinge, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte.

    – Informativer. Infoboxen sind oft sichtbarer. Das Layout setzt thematische Bezüge her.

    – Kommunikativer. Familienmitglieder/Mitbewohner bekommen mit, was man liest. Man unterhält sich.

    – Ansprechender. Eine offen auf dem Wohnzimmertisch liegende Zeitung regt zum Lesen an. Auch z.B. Kinder/Jugendliche lesen gerne Zeitung. These: Wenn Kinder nicht lesen, liegt das sicher oft daran, dass die Erwachsenen auch nicht (mehr) lesen (können). Sich durchs Internet klicken und sich dabei Aufregen ist im Zweifel kein Lesen.

     

     

  • Neulich gelesen: Du hast zu wenig Freizeit? Dann arbeite doch weniger! Du hast zu wenig Geld? Dann gib doch weniger aus! Könnte eine Option sein? Bei letzterem kann dir Bargeld helfen. Einfach nichts mehr mit Handy oder Karte bezahlen und keine Bestellungen mehr im Internet tätigen. Nur noch das ausgeben, was im Geldbeutel ist.